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UMA macht Marco für die nächste Herausforderung fit!

Die Marathon Mönche!
Etwas Inspiration der extremeren Art gefällig?
Die 1.000-Marathons-in-1.000-Tagen-Challenge der Hiei-zan-Mönche, bekannt als Kaihōgyō, ist eines der extremsten spirituellen und körperlichen Rituale der Welt. Die Mönche des Enryaku-ji-Tempels auf dem Mount Hiei bei Kyoto sind als „Marathon-Mönche“ bekannt und absolvieren dieses Ritual über einen Zeitraum von sieben Jahren.
Ablauf und Regeln
- Die Strecke umfasst insgesamt rund 38.000 bis 40.000 Kilometer, was fast einer Erdumrundung entspricht. Gelaufen werden tägliche Etappen, teils 30 bis 84 Kilometer lang, in mehreren Abschnitten von je 100 Tagen, die sich auf bis zu 1.000 Tage summieren.
- Die Mönche umrunden dabei täglich den Berg Hiei, stoppen an mehr als 250 Plätzen für Gebetszeremonien und lassen sich auf dem Weg weder durch schlechtes Wetter noch durch Verletzungen vom Weiterlaufen abhalten.
- Während der ersten 100 Tage ist ein Ausstieg möglich. Wer am 101. Tag weitermacht, muss schwören, sein Leben zu opfern, falls er das Ritual nicht beendet.
- Neben dem Laufen gibt es strenge Regeln: Die Robe, der Hut und die traditionellen Sandalen dürfen nicht abgelegt werden. Es gibt kaum Pausen, die Einnahme von Getränken ist beschränkt, und sie dürfen sich pro Tag nur einmal hinsetzen.
Besonderheiten und spirituelle Bedeutung
- Am Ende des Kaihōgyō, nach Abschluss der Laufrituale, steht eine neuntägige Fastenzeit ohne Nahrung, Wasser und Schlaf, begleitet von ununterbrochenen Rezitationen. Wer überlebt, gilt als lebender Buddha und wird als heilig verehrt.
- Seit mehreren Jahrhunderten haben nur sehr wenige Mönche diese Tortur vollständig absolviert; Berichte sprechen von etwa 46 erfolgreichen Absolventen in 400 Jahren.
Fazit
Die 1.000-tägige Marathon-Praxis verkörpert für die Hiei-zan-Mönche den ultimativen Weg zur persönlichen Erleuchtung, der extreme körperliche Fitness, mentale Unerschütterlichkeit und absolute Hingabe im Dienste Buddhas verlangt.

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