UMA Tankwa Loop 🇨🇭 😎 🇿🇦
UMA macht Marco für die nächste Herausforderung fit!

Unfinished
Sodeli, das wars! Die Enttäuschung ist natürlich gewaltig. Ich hätte den Loop wirklich gerne abgeschlossen.
Aber, es war mir ja von Anfang an klar, dass bei dieser Art Herausforderung, die Möglichkeit eines DNF deutlich höher ist als üblich.
Positive Punkte:
- Die Vorbereitung war absolut top. Der Körper hat diesmal nicht ein einziges Mal rebelliert; kein Erbrechen, keine Krämpfe. Ich denke, dies hat mehrheitlich mit dem konsequenten Einnehmen der Elektrolyten zu tun
- Kein Kraft- und Bewegungsverlust in den Beinen nach der Rückkehr. Ebenfalls ein grosser Fortschritt! Auch hier haben sich die Massnahmen (Sponsor Competition, Kompressionssocken, kein Alkohol) bewährt
- Die Verpflegung mit einem Mix an Kohlenhydraten, Eiweiss und Fetten hat sich bewährt. Ich konnte jederzeit genügend Energie aufnehmen.
- Von Anfang an genügend Schlaf einplanen war ebenfalls sehr hilfreich
- Die gesamte Ausrüstung war (ausser den Schuhen) optimal zusammengestellt
- Die Crew und der Camper waren absolute Spitzenklasse
Negative Punkte:
- Die Füsse und Blasen als möglichen Schwachpunkt hatte ich überhaupt nicht berücksichtigt und hat mich völlig überrascht. Ich war auch nicht darauf vorbereitet (medizinisch)
- Die Schuhauswahl war nicht optimal. Ich bin mit dem ON gestartet, musste aber bald feststellen, dass er doch zu eng ist und mein Gang einen extremen Schiefstand nach rechts bekam. Der LA SPORTIVA war ebenfalls zu eng, so dass ich schliesslich nur noch im Joe Nimble Pilot 1 laufen konnte
- Die Marschtabelle und meine Ziele waren unfassbar naiv und unrealistisch. Es hat mich viel Energie gekostet, dies zu akzeptieren.
- Der CORE Heat Sensor ist unbrauchbar, resp. hat nicht funktioniert. Offenbar braucht es eine Internetverbindung, damit das Gerät mit der Uhr kommuniziert. Ich habe es drei Tage lang vergebens versucht.
- Mit Abstand die grösste Herausforderung ist das „Heat Management“. Sobald die Sonne aufgeht ist es einfach nur heiss. Wenn man nicht genügend Eis bei sich hat, ist die angemessene Kühlung fast nicht mehr möglich.
- Herausforderungen dieser Länge/Dauer bedeuten vor allem marschieren. Ich hasse marschieren und komme dabei nicht aus den negativen Gedanken heraus. Sobald ich etwas traben kann, komme ich einen einen „Flow“ und die Gedanken beginnen zu fliessen und werden positiv, konstruktiv und lösungsorientiert.
FAZIT:
- Ich habe mit der Tankwa Wüste Frieden geschlossen und muss da nicht mehr hin.
- Das Thema „Grenzen ausloten, verschieben“ ist mit dieser Distanz und den klimatischen Verhältnissen vermutlich ebenfalls für den Moment vom Tisch. Es gibt aktuell nichts konkretes, das mich in dieser Hinsicht reizen würde.
- Ich freue mich jetzt sehr auf den Runexpress mit den Jungs im Mai.
- Danach plane ich eine „Sardinienumrundung“ mit Sabine und Uma (Termin noch nicht klar).



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